Die Zitzmannsdorfer Wiesen zwischen Weiden am See und Podersdorf sind das größte Niederungswiesengebiet des Burgenlandes. Ein fein abgestuftes Mikrorelief mit trockenen Kuppen und feuchten Senken schafft auf kleinem Raum vielfältige Lebensräume. Hier brüten Wiesenlimikolen wie Kiebitz, Uferschnepfe, Rotschenkel und Großer Brachvogel sowie seltene Arten wie Sumpfohreule und Wiesenweihe. Auch der farbenprächtige Bienenfresser nutzt das Gebiet als Jagdrevier. Extensive Nutzung, späte Mahd und Wiedervernässungsmaßnahmen sichern den Lebensraumcharakter. Eiszeitrelikte wie die Pannonische Bergeidechse oder die Nordische Wühlmaus unterstreichen die besondere Bedeutung des Gebietes für den Artenschutz.
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